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Johann Georg Grasmair 1691-1751




Das Diözesanmuseum Hofburg Brixen zeigt bis zum 31. Oktober die Ausstellung *Johann Georg Grasmair 1691–1751. Barockmaler in Tirol*.

Die Ausstellung in der Hofburg Brixen bietet erstmals einen repräsentativen Querschnitt durch die verschiedenen Werkgruppen von Johann Georg Grasmair, einem hervorragenden, aber wenig beachteten Meister der Tiroler Barockmalerei.

Zu den wichtigsten Auftraggebern für Grasmair zählen die Klöster der Serviten und Jesuiten in Innsbruck sowie die Kirche im Allgemeinen, weshalb sein Werk vorwiegend religiöse Themen umfasst. Bekannt sind vor allem seine Altarbilder für renommierte Nordtiroler Kirchen wie den Dom von Innsbruck, die Basilika von Wilten, die Innsbrucker Landhauskapelle oder die Pfarrkirchen von Axams, Fulpmes und Schwaz.

Auch in Südtirols Kirchen ist eine Reihe von Werken Grasmairs vorhanden, so etwa in Brixen in der Hofburgkapelle und in der Schutzengelkirche in Stufels, in Neustift, Bruneck, Sterzing, Klausen, Lajen, Lana, Untermais, Naturns und Montan. Einzelne Werke schuf Grasmair auch für das Trentino.
Neben sakralen Werken zeigt die Ausstellung auch wenig bekannte Landschaftsbilder und Darstellungen von allegorischen und mythologischen Themen, die Grasmair für adelige Auftraggeber schuf. Auch seine Ölskizzen und zahlreichen Zeichenstudien, die bisher kaum beachtet wurden, werden in der Ausstellung erstmals gewürdigt.






Adolf Trojer
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